Das Amt in Kürze
Das Amt für Zeit ist eine Fachbehörde für Zeitfragen. Es erhebt, berät, dokumentiert und interveniert — dort, wo Menschen die Zeit abhandenkommt.
Auftrag
Das Amt für Zeit ist die zuständige Fachbehörde für Zeitwohlstand und Zeitgerechtigkeit. Es hat den Auftrag, Zeit als gesellschaftliche Ressource sichtbar zu machen, ihre Verteilung zu untersuchen und Grundlagen für eine gerechte Zeitpolitik zu erarbeiten.
Zeit ist endlich, ungleich verteilt und zunehmend knapp. Während einige Menschen unter chronischem Zeitnotstand leiden, verfügen andere über Zeitüberschüsse. Das Amt sorgt dafür, dass diese Schieflagen öffentlich gemacht und politisch gestaltbar werden.
Das Ziel: Genug Zeit für alle.
Grundsätze
Zeit ist Leben, nicht Ware
Zeit ist begrenzt und ungleich verteilt. Sie ist Stoff unseres Lebens, nicht Kapital. Das Amt untersucht die Verteilung, ohne Zeit zu optimieren oder zu ökonomisieren.
Zeitverlust ist selten Zufall
Zeitverlust hat Adressen, Arbeitgeber:innen, Geschäftsmodelle und Warteschleifenmusik. Das Amt benennt sie, ohne einzelne Personen an den Pranger zu stellen.
Langsamkeit ist eine Verwaltungsleistung
Das Amt arbeitet bewusst nicht schneller als nötig. Eine angemessene Bearbeitungszeit ist keine Panne, sondern Programm.
Niemand muss sich für Erschöpfung rechtfertigen
Meldungen werden entgegengenommen, nicht bewertet. Es gibt keine Mindestschwelle für Zeitnot.
